Let’s go !

Künstlerin pustet Glitzerpartikel in die Kamera. Rechts vorne im Bild eine Leinwand mit mint farbenen Elementen

Zwischen Fragment und Realität – Mein Weg in der analogen und digitalen Malerei

Willkommen auf meinem Blog.

Dieser Ort ist für meine Kunst gedacht – für Prozesse, Brüche, Experimente und für alles, was zwischen Kontrolle und Loslassen entsteht. Ich arbeite sowohl analog als auch digital, weil sich für mich beide Welten nicht ausschließen, sondern gegenseitig erweitern.

Meine Bildsprache: Fragmentierung trifft Wahrnehmung

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Realität. Ich zerlege Motive in Fragmente, löse Formen auf und setze sie neu zusammen. Inspiriert vom Kubismus entsteht dabei kein klares „Abbild“, sondern eine vielschichtige Wahrnehmung.

Gleichzeitig fließen photorealistische Elemente in meine Arbeiten ein. Diese Spannung – zwischen Erkennbarkeit und Auflösung – ist für mich zentral. Ich male nicht nur, was ich sehe, sondern wie sich etwas anfühlt, wenn es sich verändert, verschiebt oder bricht.

Analog & Digital – kein Entweder, sondern ein Dialog

Ich arbeite bewusst in beiden Welten:

Digital:

  • iPad mit Procreate
  • PC mit Rebelle 8 Pro
  • Grafiktablet: Huion Kamvas 24

Digitales Arbeiten gibt mir Freiheit im Experiment. Ich kann Schichten verändern, zurückgehen, neu denken – ohne Angst vor „Fehlern“. Es ist ein Raum für Geschwindigkeit, für spontane Entscheidungen und mutige Brüche.

Analog:

  • Ölmalerei mit Lukas und Cobra
  • Aquarell mit Schmincke Horadam und Winsor & Newton
  • Pinsel von DaVinci, KUM sowie Daler-Rowney

Die analoge Malerei bringt für mich etwas ganz anderes mit: Widerstand. Materialität. Zeit.
Öl verlangt Geduld, Aquarell verlangt Vertrauen. Hier gibt es kein „Undo“ – jeder Strich bleibt. Und genau darin liegt eine eigene Tiefe.

Warum ich male

Ich male nicht, um perfekte Bilder zu erschaffen.
Ich male, um Dinge sichtbar zu machen, die sich nicht direkt greifen lassen.

Fragmentierung ist für mich kein Stilmittel – sie ist eine Sprache.
Eine Art, Komplexität auszuhalten, ohne sie glätten zu müssen.

Was dich hier erwartet

Auf diesem Blog teile ich:

  • Einblicke in meine analogen und digitalen Arbeiten
  • Gedanken zu meinem künstlerischen Prozess
  • Experimente, Entwicklungen und auch Zweifel
  • Techniken, Materialien und Tools, die ich nutze

Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um Echtheit.
Um das, was entsteht, wenn man sich erlaubt, nicht „fertig“ zu sein.